Trauringe sind das Symbol für eine Liebe, die man auf ewig mit einem anderen Menschen teilt. Sie schmücken Eheleute an jedem Tag und zeigen allen anderen, wie stolz man sich an das gemeinsame Versprechen gebunden fühlt. Auch wenn Paare ihre Ringe von Zeit zu Zeit erneuern, begleitet der Ehering ein Hochzeitspaar oft viele Jahrzehnte. Genau deshalb ist es wichtig, das Symbol für die Liebe gründlich und zeitlos zu wählen. Mit hochwertigen Edelmetallen und kostbaren Steinen oder Verzierungen werden die tiefen Werte, die ein Paar teilt, so nachhaltig für alle sichtbar. Wir helfen Ihnen bei der Suche nach dem einen Ring und weisen den Weg zu empfehlenswerten Marken und Anbietern:

Die Orientierung
Manche Paare schauen schon ein Jahr vor der Trauung nach den verbindenden Ringen, spätestens ein halbes Jahr vor der Hochzeit sollten Sie sich aber auf jeden Fall auf die Suche machen. Die beste Orientierung bietet heute – wie in fast allen Dingen – das Internet, aber auch Hochzeitsmagazine und die Juweliere vor Ort. Da man einen Ring am Ende aber immer beim Juwelier vor Ort kaufen sollte, damit er auch wirklich gut sitzt und auf den Finger passt, ist es allerdings sehr sinnvoll, eine Vorauswahl an den geführten Marken der Juweliere auszurichten. Einen guten Filter durch die vielen verschiedenen Angebote bietet dann eine erste Festlegung auf Farbe, Material und Verarbeitung. So wird für Goldtöne oder Ringe mit Brilliantbesatz unter Umständen eine andere Marke und ein anderer Juwelier stehen als z.B. für schlicht gestaltete Ringe aus Titan. Ein neuer Trend: verschiedene Anbieter ermöglichen direkt im Geschäft oder über ein Online-Tool das Design bzw. die Konfiguration individueller Trauringe nach einem persönlichen Auswahlschema. Der große Vorteil einer Ringwahl beim örtlichen Juwelier ist auch die persönliche Gravur, die einen Ring erst unverwechselbar macht. Auch hier sollten Sie sich rechtzeitig Gedanken über Inhalt und Stil der Gravur machen. Zudem sollten Sie eine klare Vorstellung über das Budget für die Trauringe haben. Hier ist nach oben alles offen.

Alles gleich?
Die Trauringe von Mann und Frau müssen nicht identisch sein. Sie können für die Frau z.B. mit Diamant(en) geschmückt sein und für den Mann reduziert und elegant gewählt werden. Sie sollten dennoch auf den ersten Blick eine Verbindung herstellen. Deshalb sollten sich beide Partner auf Farbe und Material einigen.

Der passende Juwelier
Ein gutes Trauring-Angebot sollte durch eine kompetente und freundliche Beratung unterstrichen werden. Anpassungen und kleinere Reparaturen oder Wartungsarbeiten sollte ein Juwelier als Service im Angebot haben, ein gutes Handwerk gehört zu einem guten Juwelier. Wenn Sie sich im Internet oder einem Magazin orientiert und ein passendes Schmuckstück entdeckt haben, bringen Sie dem Juwelier am besten ein Bild mit. Je klarer Ihr Budgetrahmen und eine Vororientierung ist, desto besser und zielgerichteter kann der Juwelier beraten. Anhand einer Übersicht der Trauring-Marken auf den folgenden Seiten finden Sie eventuell schon gute Hinweise, zudem finden Sie am Ende des Artikels Empfehlungen für Juweliere vor Ort mit den jeweils geführten Trauringmarken.
Bei der Wahl des Rings ist Anfassen und Ausprobieren wichtig. Man sollte das Material fühlen und das Gewicht spüren, nur so findet man den wirklich passenden Ring. Eine genaue Anpassung findet durch den Juwelier später statt, wenn man sich für das richtige Modell entschieden hat.

Die Gravur
Als Gravur kann das Brautpaar die eigenen Vornamen mit einer Symbolik, das Datum der Hochzeit oder einen kleinen Spruch wählen.

Wichtig: Trauringcheck vor der Hochzeit
Zwei Wochen vor der Hochzeit sollte das Brautpaar die Ringe unbedingt noch einmal anprobieren. Sollte ein Ring nicht mehr zu 100% passen, kann jetzt mit dem Juwelier noch eine Lösung gefunden werden. Bei der Trauung können die Finger vor Aufregung auch einmal ein bisschen anschwellen, deshalb darf ein Ring nicht zu eng und zu sehr auf Spannung sitzen.

Die richtige Seite
In Deutschland trägt man den Ehering traditionell an der rechten Hand. Der Verlobungsring wird hingegen an der linken Hand getragen. Übrigens bieten viele Versicherungsunternehmen eine Versicherung für Eheringe an, da diese tatsächlich oftmals verloren gehen.

Die Materialien
Trauringe bestehen meist aus den Edelmetallen Gold, Platin, Titan und Silber. Es gibt aber auch Exoten aus Stahl, Keramik, Holz, Bernstein oder anderen Naturmaterialien, die auch mit Edelmetallen kombiniert werden.
Gold: Kein Edelmetall bietet so vielfältige Farbnuancen, da dem weichen Gold härtere Metalle wie Silber, Kupfer oder Palladium beigemischt werden. Von Weißgold bis zu Rosétönen reicht die Palette. Je höher der Goldanteil des Rings ist, desto wärmer wirkt die Farbe und außerdem ist er dann angenehmer zu tragen und hautfreundlicher.
Platin: Bei einem Reinheitsgrad von 95% ist Platin widerstandsfähiger als Silber und läuft nicht an, es behält auch bei intensiver Nutzung und starker Beanspruchung seinen Schimmer. Platin ist ideal bei Hautempfindlichkeit. Das hohe Gewicht spricht für die Wertigkeit, ist unter Umständen manchem Träger aber zu schwer.
Titan: Das leichtere, aber ebenso harte und absolut allergieneutrale Material vereint viele Vorteile. Die kühle, zeitlose Ausstrahlung bedient längst nicht nur einen Modegeschmack.
Silber: Ähnlich wie Gold wird auch Silber mit anderen Metallen gemischt. Silber reflektiert stark das Licht und dadurch erstrahlen Silberringe in hellem Glanz, anders als beim seidigen Schimmern von Platin oder Titan.
Stahl: Auch Stahl ist allergieneutral und hart wie Titan, aber schwerer. Durch Kombination mit anderen Metallen dienen auch Stahlringe als Schmuckstück für eine lange Lebenszeit, sind aber nur bedingt für Anpassungen z.B. im Umfang geeignet.