Carmen Miosga kehrte zu ihrem großen Tag zurück zu ihren Forster Wurzeln, aus denen ein Meer an Rosen erblüht. Die gebürtige Forsterin verließ die Heimat zwar schon in jungen Jahren, trug die Erinnerungen an Ausflüge in den wunderschönen Rosengarten aber immer im Herzen. Als die heutige Wahl-Leipzigerin mit ihrem Lebensgefährten Mario Tantz die Hochzeit plante, begeisterte sich auch dieser für die Idee einer Hochzeit in einem Garten voller Rosen. Was zwischen den beiden zeitgemäß mit einem Kennenlernen in digitalen Welten und einem ersten Kuss bei Regen unter einem Kastanienbaum begann, wurde schnell zur Liebe fürs Leben.

Als Datum wählten beide den 8. August, der mit seinen Ziffern gleich zweifach das Symbol für Unendlichkeit, Harmonie und Ausgleich an diesem besonderen Tag verankerte. Wichtig war das vor allem der Braut, der Hang zur Spiritualität ist auch in dieser Beziehung eher weiblich ausgeprägt.

Diese guten Vorzeichen wurden dann aber durch die Hochzeit mehr als übertroffen: „Es war die absolute Traumhochzeit. Mit allen Gästen waren wir uns einig: schöner geht es nicht. So kann man in Leipzig nirgends heiraten. Der Weg in die Heimat mit vielen Erinnerungen und Emotionen hat unseren Tag in dem einzigartigen Ambiente des Rosengartens unvergesslich gemacht“, schwärmt Carmen.

Eine ganz wichtige Unterstützung war dabei Hochzeitsplanerin Heike Hirmer. Im Rosengarten ist zwar auch eine amtliche Trauung möglich, sowohl in einem Raum im Restaurant Rosenflair als auch im Freien auf der Zigeunerweise, diese erblüht aber leider nicht mit tausenden Rosen. Nach einem Vorgespräch mit dem Brautpaar organisierte die Hochzeitsplanerin in kurzer Zeit eine freie Trauung auf der Neuheitenwiese, dem schönsten Teil des weitläufigen Parkareals mit unzähligen Rosen. „Diese freie Trauung war einfach traumhaft. Ringsum standen tausende Rosen in voller Blüte. Der leichte Traupavillion unter einem strahlenden Himmel bot den richtigen Rahmen für sehr symbolstarke Zeremonien, wir haben Sand vermischt und mit unseren Kindern ein ewig währendes Hochzeitlicht entzündet. Vor allem die Traurede war rührend, witzig und sehr persönlich, ganz anders als bei den doch sehr förmlichen Trauungen im Standesamt.“

Wie persönlich es zuging, bewies ein spontanes Ständchen der Braut, als sie ihrem Mann „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg sang. Für Gänsehaut-Musik sorgte ansonsten die Sängerin Kathrin Jantke. Sehr einfühlsam und mit den Wunschliedern des Brautpaares untermalte sie am Piano sämtliche Hochzeitszeremonien.

Gefeiert wurden dann im Restaurant Rosenflair inmitten einer schönen, grün-creméfarbigen Dekoration. Hier holte das Brautpaar im Raum des Standesamtes unter Begleitung der Trauzeugen auch die amtliche Trauung nach, ließ den Gästen aber den Eindruck der wunderschönen, freien Trauung als zentrales Bekenntnis zum gemeinsamen Lebensweg. Obwohl der Tag schon 10 Uhr mit der freien Trauung begann, gab es nie ein Gefühl der Langatmigkeit. Das Parkareal bietet viel zu entdecken, Gäste flanierten immer mal wieder durch die Naturidylle, Kinder konnten sich auf Wiesen und dem Dornröschenspielplatz austoben. Wunderschönes Wetter bei über 30° Celsius machte aus diesem Tag eine sommerliche Märchenhochzeit, die bis in die Nacht währte.

Zu den Höhepunkten zählte auch eine Zeremonie mit Herzballons. Alle Gäste erhielten einen Ballon in rot, das Brautpaar in weiß. Als sie zum Himmel stiegen, nahmen ausgerechnet die zwei weißen Ballons gemeinsam ihren eigenen Weg abseits der anderen, obwohl sie nicht einmal miteinander verbunden waren. „Ich kann diesen märchenhaften Ort und die tolle Arbeit unserer Hochzeitsplanerin nur empfehlen. Ich bin mir sicher, dieser Tag bleibt uns und allen unseren Gästen immer mit einem emotionalen Kribbeln im Bauch in Erinnerung. Toll, wenn ein „Ja“ seine Bedeutung so nachhaltig in die Erinnerung brennt.“, sagt Carmen Miosga-Tantz zum Abschluss.

Fotografiert wurde die Hochzeit von Walter Schönenbröcher, Photoart